In meinen Bildern verbinden sich verschiedene Schichten aus verschiedenen Materialien (vor allem Acryl) zu einer Oberfläche.

Dabei provoziere ich bewusst Erosionsprozesse. Solche Erosionen erinnern an die archäologische Erschliessung von Höhlenmalerei und damit an Vorgänge, die geprägt sind von unablässiger Suche und von dem steten Erkunden einer unbekannten Welt. Das Zufällige ist immer Teil solchen Suchens, für das aber auch Entdeckungslust und Experimentierfreude wesentlich sind. 

Wichtige Inspirationen erhalten habe ich aus der prähistorischen Malerei und aus dem abstrakten Expressionismus:

 

Abstrakter Expressionismus ist für mich zu allererst ein Weg, um sich ausdrücken zu können, ohne dabei an vorgegebene Normen einer Konvention, eines Stils oder bestimmter Erwartungen gebunden zu sein.

 

In diesem Sinn ist mir abstrakte Malerei Ausdruck von Freiheit im Kreativen. Sie hat dabei etwas von einem Spiel und sie ist deswegen Ausdruck dafür, dass der Mensch immer auch ein homo ludens ist.